Unsere Konzeption

  
Die Lorenz-Oken-Schule, als gebundene Ganztagesgrundschule, ist neben dem Ort des Lernens ein wichtiger Ort des Lebens, der Erfahrung und Begegnung.
 
Der Unterricht beginnt um 8 Uhr und endet um 16 Uhr, freitags ist um 12.20 Uhr Schulschluss, außer für Kinder, die zusätzlich betreut werden.
 
Jede Klasse hat in der Regel acht Lehrerwochenstunden mehr; die zur Wochenstundenzeit fehlenden Stunden werden vom Sozialpädagogischen Team (SPÄT) ergänzt.
 
Diese acht Wochenstunden ermöglichen uns,
  • mit den Kindern in der Selbstlernzeit Unterrichtsinhalte zu vertiefen, zu wiederholen und vorzubereiten
  • den Kindern sinnvolle Freizeitangebote vorzustellen,
  • in einer Klassenlehrerstunde Zeit für Organisatorisches, aber auch zusätzliches soziales Lernen zu haben.
  • den Klassenrat fest im Curriculum zu verankern
 
Die zusätzlichen SPÄT-Stunden ermöglichen uns,
  • die Kinder in ihrem Freizeitverhalten zu begleiten und zu beobachten
  • die Interessen und Bedürfnisse der Kinder aufzunehmen und in die SPÄT-Stunden mit einzubauen
  • Erziehung zu Eigenverantwortung und Selbstständigkeit durch Angebote zur Förderung sozialer Kompetenzen
  • Gesundheitserziehung durch gezielte Hinführung zu mehr Bewegung und gesunder Ernährung
 
 

"Gemeinsam lernen - Gemeinsam leben"

So lautet das Schulmotto, das sich im Schuljahr 2011/12 als treffend für die Lorenz-Oken-Schule herausgebildet hat. Unter „gemeinsam“ verstehen sich alle am Schulleben Beteiligten.
 
Eine gebundene Ganztagesschule ist neben dem Ort des Lernens mehr und mehr Ort des Lebens, der Erfahrung und Begegnung. In diese Entwicklung stiegen Lehrkräfte, Sozialpädagogen, Eltern, Schülerinnen und Schüler, Jugendbegleiter, Vereine, verschiedene Kooperationspartner und viele andere aufgeschlossen und tatkräftig mit ein.
 

 
 
Transfer von Sprachbildung, Lese- und Schreibförderung (BiSS-Transfer)
 
BiSS-Transfer ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Kultusministerkonferenz (KMK) zum Transfer von Sprachbildung, Lese- und Schreibförderung in Schulen und Kitas (www.biss-sprachbildung.de).  
 
Ziel in Baden-Württemberg ist die Stärkung der Basiskompetenzen der Schülerinnen und Schüler im Bereich des Lesens. Im Mittelpunkt steht die Förderung der Lesefertigkeiten (Lesetechnik, Leseflüssigkeit) sowie der Lesefähigkeiten (Leseverstehen, Lesestrategien). Auf der Basis eines einheitlichen und systematischen Lesecurriculums setzen die BiSS-Grundschulen Schritt für Schritt nachweislich lernförderliche Elemente im Leseunterricht um, wie z.B. das Training der Leseflüssigkeit mithilfe von Lautlesetandems und den Einsatz ausgewählter Lesestrategien. Damit die Umsetzung in allen Klassenstufen gut funktioniert, hat jede BiSS-Grundschule eine eigene Projektgruppe eingerichtet, die sich regelmäßig trifft, um über nächste Schritte in der Umsetzung zu sprechen. Jede Schule hat zudem eine BiSS-Ansprechperson, die gemeinsam mit der Schulleitung das Kollegium an der Schule dabei unterstützt, das BiSS-Leseförderkonzept umzusetzen. Unsere BiSS-Ansprechperson an der Schule heißt Nicole Luchner.
 
In Baden-Württemberg nehmen mit Start des Schuljahres 2023/2024 insgesamt 2030 Grundschulen teil, die in 21 BiSS-Verbünden organisiert sind. Die Verbünde dienen der Vernetzung und dem Austausch. Hier können die Verbünde eingesehen werden: www.biss-sprachbildung.de/biss-vor-ort
 
Unsere Grundschule ist auch mit dabei und gehört dem Verbund Offenburg an.
 
 

 
Die Klassensprecher und Klassensprecherinnen
Zu der Entwicklung einer demokratischen Verhaltensweise in der Grundschule gehört die Wahl der Klassensprecher und Klassensprecherinnen. Diese werden in allen Klassen in den ersten Wochen des neuen Schuljahres gewählt. Sie übernehmen verschiedene Aufgaben innerhalb des Klassenverbandes, die zuvor von der Klassenlehrerin und den Kindern bestimmt wurden.
 
Der Klassenrat
Seit einigen Jahren ist in allen Klassen der Klassenrat fest im Stundenplan verankert. Einmal wöchentlich trifft sich die Klasse im Sitzkreis, um Anliegen und Probleme zu besprechen und gemeinsam Lösungsmöglichkeiten zu diskutieren. Der Klassenrat ist das demokratische Forum einer Klasse und fördert das demokratische Miteinander in der Schule.
 
Der Schülerrat
Eine weitere Aufgabe der Klassensprecherinnen und Klassensprecher besteht in der Vertretung ihrer Mitschüler und Mitschülerinnen im klassenübergreifenden Schülerrat, der sich einmal im Monat trifft.
Hier lernen sie, ihre Klasse zu vertreten und im Interesse der Schulgemeinschaft Vorschläge einzubringen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
 
Die Schulversammlung
Die Schulversammlung findet einmal im Monat mit allen Klassen in der Aula statt. Moderiert wird die Schulversammlung von der Schulleitung und Kindern aus dem Schülerrat.
In der Schulversammlung erhalten alle am Schulleben Beteiligten wichtige Information, die alle betreffen, Beschlüsse aus dem Schülerrat oder aktuelle Tagespunkte.
 
 
 
 

Mit Herz, Hand und Kopf entwickeln und verfolgen wir pädagogische Ziele für die uns anvertrauten KInder.
 
Wir gestalten unseren Schulalltag gemeinsam und laden alle Interessierten dazu ein.
 
Wir bieten optimale Lernvoraussetzungen.
 
Wir lösen Konflikte wertschätzend miteinander.
 
Wir nehmen uns regelmäßig Zeit für Austausch und Reflexion unserer Arbeit.
 
Diese Leitsätze wurden bei einem pädagogischen Tag mit Herrn Dipl. Sozpäd. Dietmar Göppert entwickelt und sind Grundlage unserer pädagogischen Arbeit.
 
Seit dem Schuljahr 18/19 ist "Lernen durch Engagement" fester Bestandteil des Schullebens. Dies ist allerdings in unseren Leitsätzen noch nicht berücksichtigt , wird aber zu nächst möglichem Zeitpunkt überarbeitet.
 

Wir, das pädagogische Team der Lorenz-Oken-Schule, verstehen uns als Lern- und Lebenspartner der uns anvertrauten Kinder.
 
Wir orientieren uns an ihnen und behalten ihr Wohl im Auge.
 
Dabei fördern und fordern wir sie entsprechend ihrer Fähigkeiten.
 
Die Lern- und Freizeitgestaltung wird ganzheitlich geplant.
 
Soziales Lernen ist darin verknüpft.
 
Wir gehen dabei respektvoll miteinander um.
 
 

Wir möchten, dass alle Schüler und Erwachsene gerne in die Schule kommen.
Deshalb sind folgende Regeln für uns wichtig:
 
So gehen wir miteinander um:
Ich bin freundlich zu anderen.
Ich grüße und verabschiede mich.
Ich hole Hilfe, wenn ich Hilfe brauche.
Ich helfe, wenn ich gebraucht werde.
Ich halte mich an das, was Erwachsene sagen.
 
So schlichten wir Streit:
Ich sage ruhig und freundlich, wenn mich etwas stört.
Ich sage: "Hör auf!"
Nach einem Streit entschuldige ich mich. Ich schaue dabei dem Anderen in die Augen und gebe ihm die Hand
Ich behandle andere so, wie ich selbst gerne behandelt werden möchte.
Wenn mich jemand ärgert, verhalte ich mich so:
Ich gehe weg.
Ich spreche mit einer anderen Person.
Ich hole einen Erwachsenen zu Hilfe.
 
So gehen wir mit unseren Sachen um:
Auf unsere Schul- und Spielsachen passe ich gut auf.
Wenn ich etwas kaputt mache, sage ich einem Erwachsenen Bescheid.
Ich räume meine Sachen selbst weg und helfe anderen beim Aufräumen.
Ich hänge meine Kleider und Turnbeutel an den Garderobehaken und stelle meine Schuhe ins Regal.

So verhalten wir uns im Schulhaus und auf dem Schulgelände
Auf Fluren und im Treppenhaus gehe ich langsam und leise.
Ich werfe keine Dinge und Gegenstände, die andere verletzen können.
Ich bleibe auf dem Schulgelände.
In der Mensa verhalte ich mich so:
Ich drängle nicht beim Anstehen.
Ich unterhalte mich leise mit meinen Mitschülern.
Ich gehe sorgsam mit Pflanzen und Tieren um.
 
 
 

Jede Klasse hat pro Woche fünf feste Selbstlernstunden, die in der Regel von der Deutsch- oder der Mathematiklehrkraft der Klasse abgedeckt werden.
 
In der SLZ üben, vertiefen, wiederholen die Kinder den im Unterricht erlernten Stoff. Hier werden Klassenarbeiten vorbereitet und Referate und Präsentationen erstellt.
 
Hausaufgaben im klassischen Sinn werden durch die SLZ- Zeit ersetzt.
 
Kinder werden zu eigenständigem Arbeiten angeleitet. Sie lernen sich zu organisieren, Fragen und Problemstellungen zunächst alleine anzugehen, sich - wenn nötig - Hilfe zu holen, mit Partnern und in Gruppen zusammen zu arbeiten, sich den Arbeitsplatz einzurichten.
 
Die Lehrkräfte moderieren und helfen bei Fragen und erkennen hier recht schnell wie eigenständig ein Kind arbeitet, wie gut es den Unterrichtsstoff verstanden hat, wie arbeitsmotiviert, anstrengungsbereit und ausdauernd es ist.
Förderung kann vor Ort stattfinden, Lernfelder frühzeitig erkannt werden.
 
Rückmeldung über die SLZ, die Mitarbeit und das Verhalten gibt es wöchentlich nach einem kurzen Feedbackgespräch über das "LOK-Buch", das dann am Wochenende von den Eltern abgezeichnet wird.
 

Die Klassen 2-4 arbeiten freitags, über einen festgelegten Zeitraum in Gruppen an unterschiedlichen Themen aus den Fächern Musik, Kunst&Werken und Sachunterricht.
 
Die Atelierthemen in diesem Schuljahr sind:
  • Klimadetektive - Wer hat den Schnee geklaut?
  • Brücken
  • Was ist los mit Oma Kuckuck?
  • Feuer
  • Musik liegt in der Luft
  • Steinzeit
Die Ateliernote fließt am Ende des Schuljahres mit in die entsprechende Note ein.
 

An unserer Schule gibt es verschiedene freizeitorientierte Angebote (FRAG), die von Lehrkräften, von Jugendbegleitern sowie von Übungsleitern aus Vereinen angeboten werden.
 
Die Angebote wechseln nach jedem Ferienabschnitt.
Unsere Schülerinnen und Schüler stellen sich den FRAG-Nachmittag selbst zusammen. Die Eltern werden über einen Rücklaufzettel informiert.
 
Im Schuljahr 2024/25 gibt es zum Beispiel folgende FRAG-Angebote:
  • Baumeister
  • Holzwerkstatt
  • Schulgarten
  • Jung trifft Alt
  • Boule
  • Taek Wondo
 
 

Wie schön war es im Mai 2022 endlich die Möglichkeit zu bekommen, die Gäste in der Tagespflege Bohlsbach, welche in unmittelbarer Nähe zum Dietrich-Bonhoeffer-Haus liegt, zu besuchen.
 
Jeden Donnerstag, im Rahmen des Freizeitangebotes, machte sich eine Gruppe von Viertklässler/innen und ihre Lehrerin auf den Weg, um den Nachmittag mit den Senioren/innen zu verbringen.
 
Nach dem ersten und sehr herzlichen Kennenlernen von „Jung und Alt“ wurde in den folgenden Wochen und Monaten gemeinsam gemalt, gebastelt, gespielt, gesungen und vor allem viel miteinander geredet und gelacht. 
 
Ein ganz besonderer Tag war der Besuch in unserem Schulgarten, an dem unsere Gäste mit Eiskaffee verwöhnt und mit kleinen Blumensträußen beschenkt wurden. Im Herbst folgte bei einem gemeinsamen Spaziergang ein weiterer Besuch im Schulgarten.
 
Seit März 2023 besuchen wir nun eine Wohngruppe im Dietrich-Bonhoeffer-Haus und lernen die Bewohner des Hauses kennen.
 
  
 
 

An der Lorenz-Oken-Schule sind ergänzend viele Jugendbegleiter*innen im Ehrenamt für das schulische Angebot.
 
Im Bereich der unterrichtlichen Förderung decken sie die
  • Lese-, Rechtschreibförderung
  • Förderung in Mathematik
  • Sprachförderung
ab.
 
Außerdem bereichern sie den Schulalltag durch viele FRAG-Angebote am Donnerstagnachmittag oder im Atelier am Freitagvormittag.
 

 
Im Jahr 2019 hat der Musikverein Bohlsbach das Projekt Bläserklasse in Bohlsbach ins Leben gerufen. Dabei kooperiert der Verein mit der Lorenz-Oken-Schule und der Musikschule Offenburg-Ortenau. Das Projekt geht immer über zwei Schuljahre und beginnt in der 2. bzw. 3. Klasse. Die Kinder werden so für das gemeinsame musizieren begeistert. 
 
Aktuell haben wir die Bläserklasse 2024/2026. Nach der Bläserklasse haben die Jungmusiker die Möglichkeit, in die Jugendkapelle aufzurücken.
Die musikalische Leitung liegt bei Herrn Grohmann von der Musikschule Offenburg-Ortenau. 
Wir freuen uns bereits jetzt auf die neue Bläserklasse. 
 
Infos zur Bläserklasse gibt es beim Vorstand Jugend/MV Bohlsbach.
 
 
 
 
 
 

Seit diesem Schuljahr haben alle Schülerinnen und Schüler ein LOK-Buch.
 
Das LOK-Buch enthält:
  • alle wichtigen schulischen Informationen und Kontaktdaten
  • die SLZ-Aufgaben einer Woche
  • die wöchentlichen Rückmeldungen über Verhalten und Mitarbeit
  • Mitteilungen von/an Lehrkräften/SPÄT von/an Eltern
  • Vordrucke für Entschuldigungen
  • Das LOK-Buch muss am Wochenende von den Eltern abgezeichnet werden
 

Die Ergänzende Betreuung 1 (EB1):
 
Sie deckt von 7 bis 8 Uhr eine Stunde vor Unterrichtsbeginn ab.
 
Hier lassen wir den Kindern Zeit, in der Schule anzukommen.
Die Kinder haben die Möglichkeit im Spielezimmer zu spielen oder im Ruheraum auszuruhen, zu malen, sich zu unterhalten oder sich auf den Unterricht vorzubereiten, der um 8 Uhr beginnt.
 
Kosten:
19,50€ pro Monat/11 Monate pro Jahr
 
(Familienpassermäßigung möglich)
 
 
Die Ergänzende Betreuung 2 (EB2):
 
Sie deckt Freitagnachmittag von 13 - 16 Uhr sowie 30 Ferientage von 7-16 Uhr ab.
 
Hier bieten wir vielfältige Freizeitaktivitäten an. Dabei achten wir vor allem auf die Bedürfnisse der Kinder und bauen diese in unsere Angebote mit ein. Unser Ziel ist, Kindern Spaß, Freizeit, Erholung in der Natur oder im Haus, im Ruheraum, im Spielezimmer, in der Turnhalle, im Kreativraum... nahe zu bringen. Dabei fördern wir Kreativität, Eigeninitiative, Selbstständigkeit und Verantwortung.
 
Kosten:
29€ pro Monat/11 Monate im Jahr
(Familienpassermäßigung möglich)
 
Formulare zur Anmeldung finden Sie unter "Downloads".
 

Am Montag vor jedem Ferienabschnitt dürfen die Kinder Spielzeuge von zu Hause mitbringen.
Im Ganztag findet sich die Gelegenheit zusammen mit den anderen Kindern
damit zu spielen.
Dieser Tag macht den Kindern besonders Spaß! Die Schüler sprechen sich ab, bauen, spielen mit Puppen oder probieren das Spielzeug ihrer Klassenkameraden aus. 
Gemeinsam leben und lernen, spielen und lachen!